Spilburgstr. 1A (A3)

Die ehemalige alte Wache wurde 1914 direkt am Haupteingang der damaligen Spilburg-Kaserne erbaut. In der Alten Wache waren sechs Gefängniszellen und eine Dunkelzelle untergebracht. Der direkte Durchgang zu dem mit Natursteinmauern eingefassten Freigängerhof ist noch heute modernisiert erhalten.

Die damaligen Amtsstuben mit einer Größe von 7,24 Quadratmetern sind heute durch Rückbau der Zwischenwände zu Büros mit einer Grundfläche von 15,54 Quadratmetern geworden. Im Obergeschoss, das in einem architektonisch sehr schönen Walmdach, mit acht großzügigen Gauben versehen, untergebracht ist, befindet sich eine 120 Quadratmeter große Büroeinheit. Die Alte Wache liegt am östlichen Ende des Zentrums für High Tech und Kultur inmitten des Skulpturenportals. Vier imposante Doppelsäulen am Haupteingang verstärken die Sichtachse zum gegenüberliegenden Skulpturengarten. Die Außenfläche wurde mit Kopfsteinpflaster wieder in den damaligen Zustand versetzt, ebenso wie das Souterraingeschoss, das ausgegraben und wieder freigelegt wurde.


Zwei alte Gefängnistüren wurden in die im Souterrain liegende moderne Logistik und Lagerfläche als Zugang integriert. Auf dieser Ebene befindet sich auch die neu installierte Mitarbeiterküche mit einer Grundfläche von 120 m².